Krimis aus Dänemark

Spricht man von dänischen Krimis, muss man sicherlich Autoren wie Leif Davidsen, Kirsten Holst oder Dan Turell nennen, die in ihren Werken die Leser nicht nur in spannende, teilweise rätselhafte Geschichten entführen, sondern sie auch manches mal in ein faszinierendes Land mitnehmen, das ihre Heimat ist. Dänemark wird in diesen Krimis dem Leser einmal auf eine ganz andere, eigene Art präsentiert die dennoch nicht minder faszinierend ist. Wenn der Kommissar durch die Straßen seiner Stadt geht um den Spuren und Hinweisen eines Verbrechens zu folgen, begleitet man ihn gedanklich auf seinem Weg und fragt sich vielleicht wie es wäre, diesen ebenfalls zu gehen.

Die Nähe Dänemarks zu seinem südlichen Nachbarn Deutschland macht es durchaus leicht möglich das Land im Übergang von Mitteleuropa zu Skandinavien zu besuchen und für sich zu entdecken. Die 7000 Kilometer lange Küste, die sich durch die vielen Inseln erklären, wird von der Ost- und der Nordsee umschlossen und neben dem südlichen Nachbarn verfügt Dänemark über keine direkte Landesgrenze. Die Dänen leben zu 86% in den Städten und so wundert es nicht, dass auch die dänischen Krimis sich in ihnen wieder finden: Kopenhagen, Fyn oder Alborg gehören dabei zu den Großstädten des Landes.

Trotz radikaler Abholzung über die Jahrhunderte hinweg ist Dänemark ein naturbelassenes Land, welches in den letzten Jahrzehnten wieder aufgeforstet wird. Laubwald beherrscht hier die Flora wie auch die Hochmoore. Rothirsche, Igel, Marder und Waschbären sind einige der Tiere, die die Fauna von Dänemark für sich beanspruchen. Ebenso wie die vielen Seehundpopulationen und über 400 Vogelarten. Einst durch die Wikinger berüchtigt, der Schrecken für die britischen Inseln und berühmt durch die Hanse ist Dänemark heute ein modernes, offenes Land, welches Besucher wie Fans – gerade auch jene, die über die Krimis solche wurden – für sich zu begeistern weiß.